Natural Born Killers
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Die assoziative Bilderflut eignet sich nicht für Studien über Figuren und Handlungsweisen, Oliver Stone geht es um eine ganze Kultur, die von einer wilden Kamera mit hypnotischer Kraft abgelichtet wird. Gegner des Films halten ihn für moralisch bedenklich, weil er angeblich Gewalt verherrliche. Oliver Stone selbst hält ihn für eine Satire über die grausige Gegenwart.
Lexikon des internationalen Films: Ein junges Mörderpärchen, dem erst nach 52 Morden das Handwerk gelegt werden kann, steht im Mittelpunkt eines sich kritisch gebenden, äußerest gewalttätigen Films, der seine Geschichten distanzlos erzählt und der Faszination der Gewalt selbst erliegt. Der irritierende und unbequeme Film prangert die Sensationslust der Medien an, ohne sich selbst der Spekulation zu enthalten, wobei er in einem atemberaubenden Feuerwerk eine ganze Palette von Inszenierungsmöglichkeiten aufbietet. Seine dynamische Bilderflut zieht in Bann, doch schießt der Film über das Ziel einer bitterbösen Satire weit hinaus.
Gala: Regisseur Oliver Stone will mit seinem technischen Meisterwerk eine rabenschwarze Satire auf das Medienzeitalter liefern, in dem Sammelbilder von Massenmördern auf dem Schulhof getauscht werden. Ob Stone das gelungen ist, muß jeder selbst entscheiden. Dieser Film ist auf jeden Fall kontrovers.
Bemerkungen
Videostart: 28. April 1995.
Produktion
Jane Hamsher, Don Murphy, Clayton Townsend für Regency Enterprises