Naked In New York
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Die Welt: Eine melancholische Entwicklungsgeschichte, eine nostalgische Erinnerung an das Erwachsenwerden, ein humorvoll entlarvender Querschnitt durch die heutige Künstlerszene, in der sich so viele jugendliche Träume und Hoffnungen im glitzernden Theaternebel auflösen. Ein sympathischer und liebenswerter Film.
Kölner Stadt-Anzeiger: Es ist die alte Geschichte von den leidvollen Erfahrungen des Erwachsenwerdens, die Regisseur und Drehbuchautor Daniel Algrant in seinem ersten Spielfilm erzählt. Aber wie es ihm gelingt, bei diesem Thema atmosphärisch die Balance zu wahren, ist schon bemerkenswert: Angereichert mit Algrants eigenen Erlebnissen, ist "Naked In New York" ein sehr persönlicher Film, stellenweise melancholisch, niemals aber von triefender Sentimentalität - und bisweilen von erfrischend skurriler Komik, die sich vom zotigen Humor anderer Filme über diese Altersgruppe wohltuend abhebt.
Süddeutsche Zeitung: Daniel Algrants Komödie kann man als Grunge-Version eines Bildungsromans sehen. Dieses kleine Road-movie der Erinnerung, produziert von Martin Scorsese, schwankt zwischen Magie und Realismus.
Bemerkungen
Format: 35 mm. Videostart: 24. März 1995. / Ausführender Produzent: Martin Scorsese.
Produktion
Frederick Zollo für Pandora Cinema