Moskau

Aus Film-Lexikon.de

Der Rote Platz

Das internationale Filmfestival Moskau ist nach Venedig das zweitälteste der Welt. Es fand zum ersten Mal im Jahr 1935 auf Initiative des Staatschefs Josef Stalin statt. Das zweite Fest wurde allerdings erst wieder 1959 organisiert. Bis 1995 fand es in allen ungeraden Jahren statt, seitdem jährlich, so dass im Jahr 2008 das 30. Jubiläum gefeiert werden konnte.

Das Filmfest in der Hauptstadt Russlands hat zum Ziel, den kulturellen Austausch und das Verständnis unter den Nationen zu fördern und zu mehr Zusammenarbeit der Filmschaffenden der Welt zu führen. Es wird auch heute noch offiziell von der Russischen Regierung ausgerichtet.

Als Preis des Wettbewerbs wird seit 1989 der Goldene St. Georg verliehen, und zwar in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Darsteller männlich und weiblich. Dazu kommen der Jury-Preis und einige Sonderpreise.

Während in den ersten Jahren der Preisverleihung der Goldene St. Georg oft an westliche Länder überreicht wurde, ging die Statue 2004, 2005 und 2007 an Produktionen aus Russland. 2008 wurde der iranische Film "Be hamin sadegi" zum Sieger gekürt. Der Film wurde beim Filmfest Hamburg unter dem Titel "As Simple as That" gezeigt, war aber in den europäischen Kinos nicht zu sehen. Mit Hancock wurde das Festival erstmals mit einem US-amerikanischen Blockbuster eröffnet.


Webmoskau.jpg Seite über das Filmfestival in Moskau
Die offizielle Seite www.moscowfilmfestival.ru des Internationalen Film Festivals Moskau auf Englisch stellt die allgemeinen Regularitäten vor und bietet aktuelle Informationen.