Matrix
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
kultur SPIEGEL 06/1999: Dieser Science-fiction-Film war einer der Frühjahrshits in den USA und katapultierte Hauptdarsteller Keanu Reeves trotz gewohnt hölzerner Leistung in die Zwölf-Millionen-Dollar-Klasse. Die Story bedient sich bei Mythen der Filmgeschichte, plündert "Alien" ebenso wie "Strange Days". Der Clou des Films sind die mitreißenden Kung-Fu-Choreographien und sensationelle Special Effects. Nach "Matrix" werden Action-Filme anders aussehen.
Cinema 06/1999: Das Comeback des Keanu Reeves: In nur vier Wochen spielte das atemberaubend gefilmte Cyber-Horror-meets-Martial-Arts-Spektakel der Wachowski-Brüder ("Bound") 130 Millionen Dollar ein.
TV Spielfilm 13/1999: "The Wachowski Brothers" ist in Hollywood inzwischen ein Gütesiegel. Die Brüder Larry, 33, und Andy, 31, haben mit "Matrix" im Kino der Effekte Zeichen gesetzt. Ihre spektakulärster Coup: Menschen, die schneller sind als Pistolenkugeln, und Projektile, die die Luft wie eine Flüssigkeit durchschneiden. Der Meister hinter den Tricks heißt John Gaeta, ein Künstler im Zusammenfriemeln von real Gefilmtem und grafisch Komponiertem. Zwei Jahre dauerte die Montage der spekakulären Szenen. Jede einzelne Szene haben die Wachowskis vorher gezeichnet, um Warner Bros. Die Summe von 60 Millionen Dollar zur Realisierung aus dem Kreuz zu leiern. Ein halbes Jahr lang wurden die Stars physisch fit gemacht, dann folgten 118 strapaziöse Drehtage in Australien. Lohn der Mühe: Nach sechs Wochen hat "Matrix" 133 Millionen Dollar in den USA eingespielt. Cool, dunkel, mystisch und intelligent: ein Film, der den Zeitgeist 2000 atmet.
Bemerkungen
Videostart: 1999-11-25. Kaufkassette: 1999-11-25. DVD: 1999-11-25.
Produktion
Joel Silver für Village Road Show