Marnie
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Nach seinen an Schockeffekten reichen Thrillern "Psycho" (1960) und "Die Vögel" (1962) kehrte Hitchcock mit diesem "psychoanalytisch" getönten Film zu einer eher verhaltenen, nahezu betulichen Inszenierungsweise zurück. Auffallend ist die eisige, streng kalkulierte Erzähltechnik, die den Zuschauer in die Bewußtseinswelt der Heldin hineinführt, ihn aber zugleich zum distanzierten Zeugen (und zu Marks Komplizen) macht. Der ungewöhnlich besetzte Film gehört zu den besten, unverändert attraktiven Thrillern Hitchcocks.
Lexikon des internationalen Films: Vor allem hinsichtlich seines Frauenbildes überholter, auch in der Inszenierung antiquiert wirkender Hitchcock-Film mit psychoanalytischen Ambitionen, kühl und trotz seiner ausgeklügelten Farbdramaturgie weitgehend spannungslos inszeniert.
Der Spiegel 1995-49: Alfred Hitchcock bewährt sich in diesem Krimi wieder als der Magier, der aus scheinbar schönen Bildern das Entsetzen herauszaubert.
Produktion
Alfred Hitchcock für Universal Pictures