Marley & Ich
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
br-online.de: "Marley und ich" lässt die Zuschauer 115 Minuten lang durch eine geschönte amerikanische Alltäglichkeit Gassi gehen. Die Menschen in diesem Film altern niemals, sie erfreuen sich an der Seifenblase des trauten Eigenheims und projizieren all ihre Wünsche in einen neurotischen Hund (zugegebenermaßen ein durchaus knuddeliger Sympathieträger). Jennifer Aniston und Owen Wilson kämpfen sich tapfer durch die Banalität ihrer Figuren, das Skript hält sie jedoch an der kurzen Leine. Und so gibt Aniston einmal mehr das "All American Girl", während Owen Wilson sein Sunnyboy-Image pflegt. Der Hund, er liegt an mehreren Stellen des Films begraben.
film-dienst.kim-info.de: Gut gemeinter Werbefilm für das US-amerikanische Familienleben, der seinen Figuren aber kaum Raum zur Entfaltung gibt und zu sehr an der Oberfläche bleibt, um berühren zu können.
fbw-filme.de: Insgesamt ein filmisch oft befahrener Boulevard, der sich der Realität junger Familien in heiterer Weise annimmt. Marley & Ich ist eben auch ein Film, der es schafft, Gefühle bis hin zum Sentimentalen zu erzeugen, ohne dass sich Überdruss über ihn einstellt, selbst nicht beim melodramatischen Ende und finalen Rührstück, als Marleys Hundedämmerung und sein Sterben sich vollziehen.
Bemerkungen
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch des Journalisten John Grogan, der darin von seinem Leben mit einem Hund berichtet.
Produktion
Gil Netter, Karen Rosenfelt