Mann umständehalber abzugeben!
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Eine witzige und charmante Komödie.
Cinema 2003-02: Matthew Perry, Star der TV-Serie Friends, wird es im Kino wohl nie zu etwas bringen. Allzu sehr sind er und seine Serienkollegen aufs kleinformatige Glotzen-Image festgelegt. Nachdem Perry u. a. in Keine halben SachenEin Date zu dritt bloß seine stoffelige "Friends"-Rolle variierte, versucht er es nun mit einem halbherzigen Imagewechsel: Als pampiger Macho Joe soll er einem unwilligen Millionär (Bruce Campbell) die Scheidungspapiere zustellen. Dessen Noch-Ehefrau Sara wird von Elizabeth Hurley verkörpert, deren darstellerisches Talent sich auf das Vorzeigen ihrer Brüste beschränkt. Klar, dass sich Joe im Laufe der chaotischen Kurierirrfahrt in Sara verliebt. Doch sein romantisches Begehren kann man in diesem konzeptlosen Mix aus Liebeskomödie, Slapstick und Fäkalrevue ebenso wenig nachvollziehen wie die ultraflachen Witze.
Rhein-Zeitung 2003-02-07: Selten hat Hollywood in den letzten Jahren eine romantische Komödie auf die Leinwand gebracht, die so wenig halbwegs lustige Einfälle bietet wie die jüngste Arbeit des Komödienspezialisten Reginald Hudlin (Boomerang). Da auch die Funken zwischen den beiden attraktiven Hauptdarstellern Elizabeth Hurley und Matthew Perry nicht überspringen wollen, serviert der Regisseur in Mann umständehalber abzugeben! eine Reihe meist platter Gags, die sich um die rechtzeitige Zustellung von Scheidungspapieren drehen. Für die seltenen Lacher sorgen weniger die steril wirkenden Hauptdarsteller, zwischen denen keine erotische Spannung aufkommen mag, als vielmehr die Nebenfiguren Tony und Ray.
Produktion
Dan Halsted