Machuca, mein Freund
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Kritiken
VideoWoche: Regisseur Andrés Wood beschäftigt sich in seinem berührenden Werk mit einer der entscheidenden Epochen der lateinamerikanischen Geschichte und verknüpft diese geschickt mit dem Zeitpunkt, an dem der Abschied von der Kindheit droht. Intensiv, leidenschaftlich und visuell kraftvoll erinnert das Adoleszenz-Drama an gefeierte Arbeiten wie City Of God und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen dafür belohnt. Tipp für Geschichts-interessierte Cinéasten mit Freude an emotionalem Tiefgang und neuen Gesichtern.
film-dienst 7/2005: Der mit Sorgfalt, Geduld und Humor inszenierte Film hält konsequent die kindliche Perspektive durch, die bildhaft für Allendes Traum von sozialer Gleichheit steht. Der Einbruch der Wirklichkeit fällt dadurch umso drastischer aus.
Dirk Jasper FilmLexikon: Großes Kino der Emotionen! Machuca, mein Freund ist ein berührender, dramatischer Film über den Abschied von der Kindheit - voller Melancholie und Enthusiasmus. Einfühlsam erzählt Regisseur Andrés Wood die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier chilenischer Jungen zur Zeit der Regierung Salvador Allendes. Es gelingt ihm, das Lebensgefühl jener politisch unruhigen Zeit ebenso eindringlich darzustellen wie das der elfjährigen Protagonisten. Die jugendlichen Hauptdarsteller Matías Quer als Gonzalo Infante, Ariel Mateluna als Pedro Machuca und Manuela Martelli als Silvana, überzeugen ebenso wie die beeindruckenden Bilder von Kameramann Miguel Joan Littín und die mitreißende Musik von José Miguel Miranda und José Miguel Tobar.
Produktion
Gerardo Herrero, Mamoun Hassan, Andrés Wood