M*A*S*H / MASH
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: "M*A*S*H" wurde bei seinem Erscheinen gründlich mißverstanden. Völlig ungerechtfertigt wurde der Film in die Reihe der üblichen den Krieg verharmlosenden Scharmützelstreifen eingeordnet und abqualifiziert. Altmans sechster Kinofilm spekuliert jedoch nicht auf reines Unterhaltungsbedürfnis. Er ist eine Anti-Kriegs-Komödie, aber eine der pointiertesten und bittersten der Filmgeschichte. Vorzüglich gelang es dem Regisseur, die sich eigentlich konträr gegenüberstehenden Handlungsebenen des Films - der schockierende Realismus der Szenen im Operationssaal, die zum Lachen reizenden Situationen in der Freizeit - miteinander zu verbinden. Gerade aus diesem "Wechselbad" von Grauen und Groteske bezieht der Film seine Betroffenheit auslösende Wirkung.
Kölner Stadt-Anzeiger: Eine bittere, aber auch groteske Anti-Kriegs-Komödie.
Neue Zürcher Zeitung: Bedeutungslose Filmklamotte.
Bemerkungen
Der Film wurde 1970 in den USA verboten und konnte erst 3 Jahre später in die Kinos kommen. Richard Hooker, der Autor der Romanvorlage, wußte, wovon er schrieb, er war während des Koreakrieges in einem Feldlazarett als Chirurg tätig. 1970 wurde der Film auf dem Festival in Cannes mit der "Goldenen Palme" ausgezeichnet. DVD: 2002-04-25.
Produktion
Ingo Preminger für Aspen Production