Männer al dente

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Original Mine Vaganti
Jahr/Land 2010 / Italien
Genre Komödie
Film-Verleih Prokino Filmverleih GmbH
Kinostart 15. Juli 2010
Regie Ferzan Ozpetek
Drehbuch Ivan Cotroneo, Ferzan Ozpetek
Kamera Maurizio Calvesi
Schnitt Patrizio Marone
Musik Pasquale Catalano
Länge 116 Minuten
Darsteller
Riccardo Scamarcio Tommaso - der jüngste Sohn der Cantones
Nicole Grimaudo Alba - Tommasos Verbündete und Tochter Brunettis
Alessandro Preziosi Antonio - der älteste Sohn der Cantones
Ennio Fantastichini Vincenzo - Padre Cantone
Lunetta Savino Stefania - Mama Cantone
Ilaria Occhini Die Großmutter
Elena Sofia Ricci Tante Luciana - die Schwester von Vincenzo

Kritiken

Redaktion Film-Lexikon.de 2010-04:: Seinem deutschen Titel nach verspricht Männer al dente nicht mehr zu sein als eine seicht dahin plätschernde italienische Komödie. Doch die deutsche Namensgebung ist auch schon das einzige, was es an diesem Film ernsthaft auszusetzen gibt.

Mit großer Überzeugungskraft schlüpfen die Darsteller in die Rollen der Familie Cantone, deren althergebrachte Ordnung empfindlich ins Wanken gerät, als die Erben des Familienunternehmens andere Pläne anmelden, als die, die der patriarchale Vater für sie vorgesehen hat. Darunter leidet das Familienoberhaupt so sehr, dass er droht zusammen mit der überkommenen Tradition unterzugehen.

Die überkommene Tradition das ist die Philosophie des zu wahrenden äußeren Scheins: der Sohn verheimlicht seine Homosexualität, die Oma liebt ihren Schwager, die Tante verbirgt ihre Liebschaften, die Eltern geben trotz der Affäre des Vaters eine intakte Ehe vor ... die Cantones laufen sämtlich Gefahr, sich hinter ihrer angepassten Fassade selbst zu verlieren - und so steht jeder einzelne vor der Aufgabe, sich vom Schein zu lösen und zum Sein zu finden.

Diesen schwierigen und mitunter schmerzhaften Prozess zeichnet der Film auf äußerst einfühlsame Art und Weise nach, wobei er es aber gleichzeitig nicht versäumt, einen mit seinem italienischen Charme zum Lachen zu bringen.



Produktion

Domenico Procacci

Kommentare

Steff
13.04.2010 - 9:49
Keine seichte Sommerkomödie, sondern ein Film mit Tiefgang, der stellenweise wirklich saukomisch ist!
  



 

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Kommentare

Steff am 13.04.10
Keine seichte Sommerkomödie, so...