Leni

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Original -
Jahr/Land 1995 / Deutschland
Genre Drama
Kinostart 14. März 1996
Regie Leo Hiemer
Drehbuch Leo Hiemer
Kamera Marian Czura
Schnitt Uli Leipold
Musik Petras Vysniauskas Quartett
Darsteller
Hannes Thanheiser Johann Aibele
Johanna Thanheiser Leni mit 5 Jahren
Christa Berndl Alwina Aibele
Martin Abram Severin, der Knecht
Franz Buchrieser Josef Blatzer, der Lehrer
Ruth Hausmeister Schwester Ludowiga
Andreas Sportelli Lenis Vater
Natalia Wörner Lenis Mutter
Luis Lamprecht Hausmeister
Vitus Zeplichal Obersturmbannführer Einsle
Georg Leumer Dorfpfarrer

Kritiken

Augsburger Allgemeine: Der Abspann zu "Leni" läuft, keiner steht auf. Zunächst ertönt leiser Beifall, er wird immer lauter, fast alle Gäste ehren den Regisseur für seinen Film. Dann leert sich langsam der Saal. Die Gäste gehen leise.

Der Spiegel: Ein eindrucksvolles Drama über ein jüdisches Mädchen, das während des Nazi-Terrors von Allgäuer Bauern aufgenommen wird.

Süddeutsche Zeitung: In leisen, eindrucksvollen Bildern nimmt die Tragödie ihren Lauf.

Bemerkungen

Leni ist keine Kunstfigur, sie hat wirklich gelebt. Fünf kurze Jahre lang. Dann wurde sie in den Tod geschickt. Ohne nennenswerten Widerstand der Nachbarn. / Der fertige Film fand keinen Verleih, darum zog Leo Hiemer im Alleingang mit einer geringen Kopienzahl durch die Kinos. Eine finanzielle Unterstützung von der Filmförderung Baden-Württemberg ermöglicht es Leo Hiemer nun, Leni im Eigenverleih bundesweit zu starten.

Produktion

Daniel Zuta

  



 

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