Lebendig begraben
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Nach Poes Erzählung "Die Scheintoten" drehte Gruselfilmspezialist Roger Corman seine sehr freie Version dieses literarischen Leitmotivs des US-Erzählers, das er mit kalkulierten Schockbildern und virtuos eingesetzten Effekten für die Leinwand aufbereitete.
Lexikon des internationalen Films: Ein mit geschickter Farbdramaturgie und künstlichem Dekor gestalteter makabrer Gruselfilm, in dem sich Roger Corman einmal mehr auf Motive Edgar Allen Poes stützt.
VideoWoche: Solider, wenn auch mittlerweile etwas antiquierter Horrorfilm in der Reihe der Edgar-Allan-Poe-Verfilmungen von Roger Corman. Routiniert gemacht, stützt sich der Film vor allem auf die beklemmende Vorstellung, lebendig begraben zu werden, und schöpft aus diesen Szenen auch die meiste Spannung.
Bemerkungen
Wie seine Figur Guy Carrell war auch der us-amerikanische Schriftsteller Edgar Allan Poe nach einem traumatischen Erlebnis mit seiner für kurze Zeit scheintoten Frau Virginia von dem Gedanken besessen, dereinst lebendig begraben zu werden. Eine fixe Idee, die immer wieder als häufig variiertes Motiv in Poes Werken auftaucht, genauso wie sie sich auch wie ein roter Faden durch die Filme des phantastischen Kinos zieht.
Produktion
Roger Corman für Santa Clara Productions