Leben!
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Yimou hat die scharfe Kritik seiner frühen Filme zurückgenommen und schlägt in der Tragikomödie eher leise Töne an.
Lexikon des internationalen Films: Am populären Erzählkino orientiert, nutzt der Film Formen des Melodrams, um den menschlichen Überlebenswillen zu feiern. Ein Werk von großer emotionaler Kraft, das über das Einzelschicksal hinaus auch immer die (gesellschafts-) politische Entwicklung in China zur Sprache bringt.
Video Plus: Yimou Zhang bewegende Familienchronik schildert das Leben in der Volksrepublik China unter der Herrschaft Maos. Mit grimmigem Humor und leiser Kritik schildert der Regisseur ("Rote Laterne") die Wirren der Kulturrevolution, den "großen Sprung nach vorn" und den Terror der Roten Brigaden.
Bemerkungen
Zhang Yimou skizziert in seinem Film, den er mit Geld aus Taiwan in Hongkong gedreht hat, die Chronik einer Familie vor dem Hintergrund der chinesischen Zeitgeschichte. Für die kleinen Leute geht es nur ums Überleben. Sie passen sich an und versuchen, sich in den revolutionären Umwälzungen irgendwie einzurichten. Und das Leben geht weiter - obwohl Fugui und Yiazhen ihre beiden Kinder verlieren und während derKulturrevolution ab 1966 die Schattenspielfiguren, ihre Existenzgrundlage, verbrannt werden.Yimou hat die scharfe Kritik seiner frühen Filme zurückgenommen und schlägt in der Tragikomödie eher leise Töne an. Sein Film wurde in China dennoch verboten und der Regisseur an der Reise nach Cannes gehindert, wo "Leben!" den Großen Preis der Jury gewann.
Produktion
Chiu Fusheng für Era International / Shanghai Film Studios