La dolce vita
Aus Film-Lexikon.de
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Dirk Jasper: Der Name Fellini ist bereits seit Ende der 40er Jahre der Inbegriff des oppulenten, aber auch kritischen italienischen Films. Einerseits hellsichtig, andererseits liebevoll schildert er in seinen Filmen das italienische Lebensgefühl. Während seine frühen Filme, wie etwa "La Strada" u. a. dem Neorealismus zuzuordnen sind, so markiert "La dolce vita" den Beginn einer völlig neuen Epoche der Filmgeschichte. Fellini befindet sich in einer Übergangsphase, die jedoch als wegbereitend für all seine späteren Erfolge wie "Julia und die Geister" und "Fellinis Schiff der Träume", die durch ihre außergewöhnliche Bilderflut den Zuschauer in ihren Bann ziehen, gesehen werden kann.
Lexikon des internationalen Films: Fellinis seinerzeit von manchen als "skandalös" und "pikant" empfundener Film nimmt mit seiner dreistündigen (...) Episodenfolge in der Figur des Klatschreporters Marcello, seinen Begegnungen und Beziehungen, das sinnentleerte Leben und Treiben der römischen High-Society Ende der 50er Jahre aufs Korn.
Bemerkungen
Videostart als Kaufkassette: 18. Mai 1998. Klang: Mono. Ursprünglicher deutscher Filmtitel: "Das süße Leben".
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| | 1961 | Bestes Kostümdesign | Piero Gherardi |
| nom | 1961 | Bestes Originaldrehbuch | Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano, Brunello Rondi |
| nom | 1961 | Beste Regie | Federico Fellini |
| nom | 1961 | Bestes Szenenbild | Piero Gherardi |
Produktion
Giuseppe Amato für Riama / Pathe / Gray