L. A. Crash
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Rhein-Zeitung, 4.8.2005: Haggis ist ein aufreibendes Drama über Vorurteile und alltäglichen Rassismus gelungen. Er konfrontiert den Zuschauer mit einer Wirklichkeit, in welcher der amerikanische Traum vom Schmelztiegel der Hautfarben und Kulturen tagtäglichauf der Strasse zu Grabe getragen wird. Haggis betreibt dabei keine Schwarz-Weiß-Malerei: Jeder der Akteure hat für sein Handeln gute Gründe. Am Ende von L. A. Crash wartet keinerlei Erlösung. Nur ein bisschen Hoffnung.
film-dienst 16/2005: Der mitunter hysterisch anmutende Film geht das Wagnis ein, zu viel an Zorn und Aggression aneinander zu reihen, um die absurden Proportionen der urbanen Gesellschaft deutlich zu machen. Dabei lässt er zwar eine ordnende Hand vermissen, was der Ernsthaftigkeit seiner Absichten jedoch keinen Abbruch tut.
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit einem genial komponierten, mitreißend dicht erzählten Plot liefert Paul Haggis ein packendes Drama und ergreifendes Plädoyer für Menschlichkeit.
Bemerkungen
Erste Aufführung: 5. Mai 2005
Produktion
Paul Haggis, Bobby Moresco, Cathy Schulman, Bob Yari, Mark R. Harris, Tom Nunan