L'amour, l'argent, l'amour
Aus Film-Lexikon.de
12615 1.jpg
|
12615 2.jpg
|
12615 3.jpg
|
|
|
Kritiken
Berliner Kurier, 10. August 2000: Die Romanze einer Prostituierten, eines Arbeiters und eines Hundes aus Berlin fesselt. Und die seltsame Geschichte mündet in ein überraschendes Finale. Gröning hat allen Grund, auch in diesem Jahr auf eine Auszeichnung zu hoffen.
SFB RadioKultur, 12. August 2000: Gröning, der 1992 einen Bronzenen Leoparden für "Die Terroristen" erhielt, erzählt in seinem neuen Film eine von heftigen, einander widersprechenden Gefühlen dominierte Liebesgeschichte der ungewöhnlichen Art, dabei die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit mit schöner Selbstverständlichkeit verwischend. Das altbekannte Kinomotiv besticht durch die formale Umsetzung: fast ausschliesslich mit einer Handkamera gedreht, traditionelle Erzählmuster verweigernd, in der Spiegelung existenzieller emotionaler Erfahrungen oft bis an die Schmerzgrenze gehend.
Nürnberger Zeitung, 23. Januar 2001: Brilliantes Roadmovie.
Dreharbeiten
Noch nie zuvor waren in Deutschland Mehrfachbelichtungen in solcher Komplexität in einen Film eingearbeitet worden. Vor allem weil es sich bei allen Blenden in "L'amour" um optische Arbeiten handelt. Denn die digitale Arbeit am Computer war Gröning zu glatt, ausdruckslos, kalt. Gröning: "Da fehlt das gewisse Zufallselement das dem Film heute das Besondere einhaucht." Mit Peter Loczenski verpflichtete Gröning einen der letzten, noch in analogen Überblendungstechniken versierten und aktiven Techniker für seinen Film.
Produktion
Philip Gröning, Res Balzli, Dieter Fahrer