Kinski Paganini

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Jahr/Land 1989 / Italien, Frankreich
Genre Drama
Kinostart 07. Oktober 1999
Regie Klaus Kinski
Drehbuch Klaus Kinski
Kamera Pier Luigi Santi
Schnitt Klaus Kinski
Musik Nicolò Paganini
Länge 81 Minuten
Darsteller
Klaus Kinski Nicolò Paganini
Debora Kinski Antonia Bianchi
Nicolai Kinski Achille Paganini
Dalila di Lazzaro Baronesse Helene von Feuerbach
Tosca d'Aquino Angiolina Cavanna

Kritiken

film-dienst 1999-20: Dabei legt der Film besonderen Wert auf die Besessenheit des Künstlers, seine sexuelle Gier und zugleich das Begehren seiner Verehrerinnen sowie die Liebe zur Musik, die ihn zu verbrennen scheint. Klaus Kinski, der das Projekt seiner einzigen Regiearbeit lange Jahre vergeblich zu realisieren versuchte, spielt und inszeniert die Figut mit maßloser Expressivität und Exaltiertheit und setzt dabei das Delierende und Haltlose über eine runde und professionelle Inszenierung.

Der Spiegel 1999-40: "Kinski Paganini", eine rauschhafte Phantasie über den romantischen "Teufelsgeiger". Weder kann Kinski Violine spielen, noch überzeugt er als unermüdlicher Mädchenschänder, doch pulsiert in dieser unerträglich narzisstischen Selbstverherrlichung eine Verzweiflung, die rührt.

Produktion

Augosto Caminito für Scena Film / Reteitalia / President

Kommentare

Franz
22.09.2009 - 0:55
Der Film hat keine lineare Handlung. Paganini reinkarniert in Kinski, verendet exzessiv in Liebe zu seinem Sohn. Seine Frauen sind Lust- und Gebärobjekte ohne Bezug zu seiner Kunst und seinem Leben. Eine 95-min. Originalversion weidet sich in softpornographischen Szenen ohne Themenerweiterung.
  



 

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Kommentare

Franz am 22.09.09
Der Film hat keine lineare Handl...