Keiner liebt mich
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Kritiken
AZ: Der neue Volltreffer von Erfolgsregisseurin Doris Dörrie. Ein (liebenswertes) Höllenvergnügen.
Focus: Es ist ein kruder Faschingsscherz geworden, pure Gaukelei. Ihrer esoterischen Multikulti-Wunschwelt ist Deutschland so fern wie der Planet der Außerirdischen, auf den der undurchschaubare Orfeo am Ende verschwindet. Der Film hat bei all den Zaubereien keine Magie. Unter der Maskerade ist die Geschichte hohl.
Cinema: Düstere Komödie.
Bemerkungen
Klang: Stereo. Videostart: 20. Juli 1995. 1995 wurde Maria Schrader mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet. Doris Dörrie erhielt den Filmpreis in Silber. Doris Dörrie, 1955 in Hannover geboren, Regisseurin und Autorin ("Der Mann meiner Träume", "Für immer und ewig", "Bin ich schön?") gab 1983 ihr Kino-Spielfilmdebüt mit "Mitten ins Herz". Es folgten "Im Innern des Wals" (1984) und der Überraschungserfolg "Männer" (1985), den über fünf Millionen Zuschauer sahen. Des weiteren inszenierte sie "Ich und er" und "Happy Birthday, Türke". 1988 heiratete Dörrie ihren 1996 verstorbenen Ehemann Helge Weindler, der als Kameramann für viele ihrer Filme arbeitete. Maria Schrader, die 1992 für Dani Levys "I Was On Mars" den Max-Ophüls-Darstellerpreis erhielt, war desweiteren in "Burning Live" (1994), "Einer meinen alten Freunde" (1994) und "Stille Nacht" (1996) zu sehen, für den sie auch das Drehbuch schrieb. Pierre Sanoussi-Bliss arbeitete nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin als freier Schauspieler an verschiedenen Bühnen und wirkte u. a. in den Fernsehfilmen "Weihnachtsgeschichten" und "Der lange Weg zu Angerer" sowie den Kinofilmen "Zirri, das Wolkenschaf" und "Go Trabbi Go II" mit. Elisabeth Trissenaar war des weiteren in Klaus Maria Brandauers Thomas-Mann-Verfilmung "Mario und der Zauberer" zu sehen.
Produktion
Gerd Huber, Renate Seefeldt