Kansas City
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Wie schon in "Nashville" und "Short Cuts" unternimmt Robert Altman in "Kansas City" eine Reise in die amerikanische Seele. Während in seiner Heimatstadt in den 30er Jahren Gangster jeder Coleur das Sagen hatten, war die örtliche Jazz-Szene eine der besten der USA. Daher bat Robert Altman 21 Weltklasse-Jazzmusiker, an seinem Film mitzuwirken und inszenierte mit ihnen eine einzigartige Live-Jam-Session, die (als eine der Hauptrollen auftritt und) mehr ist, als nur Begleitmusik oder "Soundtrack". Zusammen mit der schauspielerisch glanzvollen Soli von Jennifer Jason Leigh, Miranda Richardson und Harry Belafonte ist "Kansas City" selbst wie Jazz: mit lauten und leisen, schnellen und ruhigen Passagen, mitreißend, vielschichtig und überraschend.
Cinema 10/1996: Ein Film, virtuos wie eine Jazz-Ballade: emotional und cool zugleich.
film-dienst 20/1996: Vitales, vom Rhythmus des Jazz bestimmtes Sitten- und Zeitporträt. Getragen vom Spiel herausragender Hauptdarsteller werden Korruption, Rassismus und politischer Verfall thematisiert; zugleich wird Jazzgrößen ein Denkmal gesetzt.
Bemerkungen
Klang: Dolby SR. Videostart: 1. April 1997.
Produktion
Robert Altman für Ciby 2000 / Sandcastle