Kameradschaft

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Original Kameradschaft / La tragedie de la mine
Jahr/Land 1931 / Deutschland, Frankreich
Genre Drama
Kinostart 17. November 1931
Regie Inka Pabst
Drehbuch Ladislaus Vajda, Karl Otten, Peter Martin Lampel
Kamera Fritz Arno Wagner, Robert Baberske
Farbe/SW SW
Länge 90 Minuten
Darsteller
Fritz Kampers Kasper
Alexander Granach Wilderer
Ernst Busch Wittkopp
Elisabeth Wendt Frau Wittkopp
Gustav Püttjer Kaplan
Andrée Ducret Françoise
Oskar Höcker
Daniel Mendaille
Georges Charlia
Alex Bernard
Pierre Louis
Heléna Manson

Kritiken

Dirk Jasper: Pabst und seine Drehbuchautoren verlegen die Handlung und den in ihr dargestellten Akt der grenzüberschreitenden Solidarität in die Zeit nach dem 1. Weltkrieg, was es ihnen ermöglicht, die in Pabsts "Westfront 1918" aufgerissene Perspektive eines durch internationale proletarische Solidarität bestimmten Pazifismus in eine Gegenwart zu verlängern.

Lexikon des internationalen Films: In dokumentarischem Stil gehaltener Film, mit gleicheremaßen virtuosen wie realistischen Aufnahmen der Arbeitsbedingungen unter Tage; ein packendes Zeutnis völkerverbindender Menschlichkeit.

Bemerkungen

Das Grubenunglück, das dem Film zugrunde liegt, trug sich 1906 in der französischen Zeche Courrières zu; damals waren deutsche Bergleute ihren französischen Kollegen zu Hilfe gekommen. Der Film wurde auch unter den Titeln "Grubentragödie" und "Kameradschaft Sohle VI" veröffentlicht. Der Film wurde 1933 von der NS-Zensur verboten.

Produktion

Ernst Wolff für Nero Film

  



 

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