Kalender Girls
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Schnitt.de (Frank Brenner): Der Film zeigt uns, daß es mehr gibt im Leben jenseits der 50 als Rollen- und Geschlechterstereotypen vorzuschreiben versuchen. Zusammen mit dem Frauenbild, das Roger Michells The Mother unlängst entwarf (eine Frau jenseits der 60 hat Sex (!) mit einem jüngeren (!!) Mann), macht er darüberhinaus Hoffnung, daß mit der gesellschaftlichen Diskussion solcher Themen auch ein gesellschaftlicher Wandel einhergeht, der diese längst überholten Moralvorstellungen mit großen Schritten zu entmachten beginnt.
film-dienst 01/2004: Liebenswerte Komödie in der Tradition des britischen Arbeiterkinos, deren Mischung aus Trauer, Humor und Pikanterie durch die zurückhaltende Inszenierung sowie die hervorragende Leistung des Schauspielerensembles überzeugt.
Film-Starts.de (Jürgen Affenzeller): „Kalender Girls“ ist eine leise Komödie, der keinesfalls das Genre revolutioniert, dies aber auch in keiner Sekunde vorhat. Wer britische Filme mag, gerne über trockenen Wortwitz lacht und Geschichten liebt, die das Leben schreibt, wird sich prächtig amüsieren. Zumal man mit einer prächtig aufgelegten Helen Mirren als Chris belohnt wird, der der Schalk im Nacken in jeder Minute anzusehen ist. Und last but not least beschert uns „Kalendar Girls“ zudem eine Kult-Szene, die wohl als die „erwachsene Variante“ der Apfelkuchenszene in „American Pie“ in die Filmgeschichte eingehen wird. Allein der Blick von Sohnemann Jem, der gerade in dem Moment nach Hause kommt, in dem seine Mutter Chris die Hüllen fallen lässt, ist das Geld für die Kinokarte wert...
Produktion
Nick Barton, Suzanne Mackie