Johnny Depp

Aus Film-Lexikon.de

amerikanischer Filmschauspieler; * 09. Juni 1963 in Owensboro, Kentucky

eigentlich: John Christopher Depp II;

Im Alter von 16 Jahren gründete Johnny Depp seine erste Rockband und ließ sich erst Jahre später von Nicolas Cage dazu überreden, Schauspieler zu werden. Sein Filmdebüt gab er in Wes Cravens Horror-Schocker "Nightmare - Mörderische Träume" ("A Nightmare On Elm Street", 1984). Nach einer Nebenrolle in dem Anti-Kriegsfilm "Platoon" (1986) erhielt Depp 1987 eine Hauptrolle in der Jugendserie "21 Jump Street". Mit der Titelrolle in John Waters "Cry Baby" legte er 1990 den Grundstein zu seiner Karriere als Independent-Schauspieler. In seinen Rollen stellte er meistens halbstarke Rebellen dar, die sich nicht an die Gesellschaft anpassten. Tim Burtons Kleinstadtsatire "Edward mit den Scherenhänden" ("Edward Scissorhands", 1990) machte ihn auch in Europa bekannt. In den letzten Jahren war Depp auch öfter in Mainstream-Filmen wie beispielsweise "Don Juan de Marco" (1995) oder "Donnie Brasco" (1997) zu sehen. Sein Regiedebüt "The Brave" war bei den Filmfestspielen von Cannes 1997 ein eher geringer Erfolg.

1999 erhielt Depp den französischen Filmpreis César als Auszeichnung für sein Lebenswerk. In den Jahren 2005-2007 wurde ihm drei Mal der People's Choice Award als beliebtester männlicher Filmstar verliehen. 2008 wurde er für seine Hauptrolle in "Sweeney Todd" mit dem Golden Globe ausgezeichnet.

Filmografie - Darsteller


Auszeichnungen

N/W Jahr Kategorie Film
nom 2007 Bester Hauptdarsteller --
nom 2004 Bester Hauptdarsteller Wenn Träume fliegen lernen
nom 2003 Bester Hauptdarsteller Fluch der Karibik

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