John Rabe
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
kino.de: Mit einem eindrucksvollen, vielschichtigen Drama lenkt Florian Gallenberger das Scheinwerferlicht auf den "Oskar Schindler von China". Hervorragend gespielt wird er von Ulrich Tukur, der einer in ihrer Größe fast abstrakt wirkenden Heldengeschichte ein menschliches Gesicht gibt. Durch Rabes Tagebucheinträge aus dem Off und eingeschnittenes, historisches Schwarzweiß-Filmmaterial besticht der in China gedrehte Film auch als zeithistorisches Dokument.
critic.de: Gäbe es eine goldene Himbeere für den schlechtesten Score des Jahres, wäre John Rabe hiermit nominiert. In den dramatischen Momenten schwillt die Orchestermusik regelmäßig an, hier wird mal mit Streichern, mal mit Pauken und Trompeten gearbeitet, nur garantiert nicht subtil. In den unangenehmsten Momenten wird von den Figuren „For he is a jolly good fellow“ angestimmt. Das hat am Ende etwas von Club der toten Dichter (Dead Poets Society, 1989). Das Bad in der Menschenmenge erspart uns Gallenberger auch nicht.
Bemerkungen
Der Film handelt von einer wahren Begebenheit: In die Geschichtsbücher ist es als "Massaker von Nanjing" eingegangen. Der Regisseur hat auch Originalaufnahmen benutzt.
Produktion
Mischa Hofmann, Jan Mojto, Benjamin Herrmann