Johannes XXIII. - Für eine Welt in Frieden
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Kritiken
Rhein Zeitung, 4.8.2005: Tognazzis Film, getragen von der Musik von Ennio Morricone, vermag auch die zu berühren, welche die katholische Kirche kritisch sehen. Er zeigt einen starken und gefühlvollen Mann, einen Reformer, der sich von Leitgedanken des Friedens und der Liebe treiben lässt. Die Konflikte im Vatikan mögen manchmal etwas blass und die Person Johannes XXIII. als zu widerspruchslos dargestellt sein. Wer jedoch eine schöne Geschichte mit einem grossen Appell für den Frieden sucht und den Kitsch von grossem italienischem Kino liebt, für den ist Johannes XXIII. - Für eine Welt in Frieden wie geschaffen.
film-dienst 16/2005: Der gefühlsbetonte, phasenweise kitschige Film zeugt von großer Bewunderung für einen Papst, der mit seiner menschenfreundlichen Art die Herzen aller gewann. Dessen Leistung für die Weltkirche (Einberufung des 2. Vatikanischen Konzils; Öffnung der Kirche über alle ideologischen Grenzen hinweg) kommt dabei entschieden zu kurz.
Produktion
Guido De Angelis, Franz Landerer