Jim Jarmusch
Aus Film-Lexikon.de
amerikanischer Regisseur; * 22. Januar 1953 in Akron, Ohio
Als Sohn einer Filmkritikerin machte Jarmusch bereits in jungen Jahren erste Erfahrungen mit dem Kino. Während eines einjährigen Aufenthalts in Frankreich setzte sich der spätere Regisseur vor allem mit den Filmen von Nouvelle-Vague-Regisseuren wie etwa Truffaut und Godard auseinander. Nach Amerika zurückgekehrt, studierte er Englische Literatur und bewarb sich anschließend an der renommierten New York School of Arts, die er allerdings ohne einen Abschluss verließ. 1979 drehte er seinen ersten Film "Permanent Vacation", konnte aber erst mit "Stranger than Paradise" (1984) – dem ersten Teil einer Trilogie – ein größeres Publikum begeistern und gewann in Cannes die Goldene Palme. Die Trilogie wurde durch "Down by Law" (1986) und "Mystery Train" abgerundet. Der internationale Durchbruch gelang dem Regisseur jedoch erst mit dem Episodenfilm "Night on Earth" (1991). Neben seiner Arbeit als Regisseur betätigte sich Jarmusch auch als Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent.
Filmografie - Darsteller
- 1986 - Straight To Hell - Fahr zur Hölle (Straight To Hell)
- 1987 - Helsinki - Napoli - All Night Long (Helsinki - Napoli - All Night Long)
- 1992 - In The Soup - Alles Kino (In The Soup)
- 1995 - Blue In The Face (Blue In The Face)
Filmografie - Regisseur
- 1980 - Permanent Vacation (Permanent Vacation)
- 1984 - Stranger Than Paradise (Stranger Than Paradise)
- 1986 - Down By Law (Down By Law)
- 1989 - Mystery Train (Mystery Train)
- 1991 - Night On Earth (OmU) (Night On Earth)
- 1995 - Dead Man (Dead Man)
- 1997 - Year Of The Horse (Year Of The Horse)
- 1999 - Ghost Dog - The Way Of The Samurai (Ghost Dog - The Way Of The Samurai)
- 2003 - Coffee And Cigarettes (Coffee And Cigarettes)
- 2005 - Broken Flowers (Broken Flowers)
- 2009 - The Limits of Control (The Limits of Control)