Jeff Bridges

Aus Film-Lexikon

US-amerikanischer Schauspieler; * 04. Dezember 1949 Los Angeles

eigentlich Jeffrey Leon Bridges

Bereits mit vier Monaten hatte Bridges seinen ersten Auftritt vor einer Kamera. Als Kind war er einige Male gemeinsam mit seinem Bruder Beau an der Seite des bekannten Vaters Lloyd Bridges in Fernsehserien zu sehen. Bevor er sich für die Schauspielerei entschied, versuchte sich Bridges eine Zeit lang bei der Küstenwache. Danach begann er eine Ausbildung in den Studios von Herbert Bergdorf und Uta Hagen in New York. Schon während dieser Zeit bekam er erste Engagements. Sein Durchbruch kam bereits mit der ersten größeren Rolle. In Die letzte Vorstellung (1971) spielte Bridges unter der Regie von Peter Bogdanovich und wurde gleich als Bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert. Drei Jahre später gelang ihm dies erneut mit dem Streifen Den letzten beißen die Hunde (1974) von Regisseur Michael Cimino. 1982 übernahm Bridges die Hauptrolle in Tron, einem der ersten Spielfilme mit längeren computergenerierten Sequenzen. Erste Nominierungen als Bester Schauspieler in einer Hauptrolle erhielt er für Starman (1984) von John Carpenter und Rufmord – Jenseits der Moral (2001). Neben der Schauspielerei hat sich Bridges auch einen Namen als Maler und Fotograf gemacht, seine Werke werden immer wieder in renommierten Galerien ausgestellt. Auch musikalisch zeigt Jeff Bridges Talent, was er schon in Die fabelhaften Baker Boys von 1989 an der Seite seines Bruders Beau und Michelle Pfeiffer zeigte. Er textet und komponiert Lieder und arbeitete u. a. mit Quincy Jones zusammen. Kultstatus erlangte Jeff Bridges durch seine Rolle als Jeffrey Lebowski, genannt „der Dude“, in dem Film The Big Lebowski aus dem Jahre 1998. Regie führte Joel Coen. Auf der Comic-Con International wurde im März 2009 der Tron-Nachfolger Tron Legacy angekündigt, in dem Bridges wieder die Rolle des Kevin Flynn übernehmen wird. Im selben Jahr brachte ihm seine Darstellung eines abgehalfterten Country-Musikers in Scott Coopers Drama Crazy Heart großes Lob seitens der Kritiker ein. 2010 erhielt er für den Part des Bad Blake nach vier vergeblichen Nominierungen den Oscar sowie den Golden Globe Award und den Screen Actors Guild Award. Jeff Bridges ist seit 1977 mit seiner Frau Susan verheiratet. Das Paar hat drei Töchter. Quelle: wikipedia

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Filmografie - Darsteller

Auszeichnungen

N/W Jahr Kategorie Film
nom 2000 Best Supporting Actor Rufmord - Jenseits der Moral
nom 1984 Bester Hauptdarsteller Starman
nom 1974 Best Supporting Actor Die letzten beißen die Hunde
nom 1971 Best Supporting Actor Die letzte Vorstellung