Jalla Jalla
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Der erst 24-jährige libanesisch-schwedische Regisseur Josef Fares beeindruckt in seinem Spielfilm-Debüt nicht nur durch die spielerisch-versierte Handhabung seiner filmischen Ausdrucksmittel, sondern auch durch sein großes Gespür für Timing und Situationskomik. Seine Komödie vereint ein junges, äußerst talentiertes Ensemble in einer Geschichte, die ihre Frische und Authentizität nicht zuletzt daraus bezieht, dass der Autor und Regisseur aus seinen eigenen Erfahrungen mit dem Culture-Clash schöpfen kann.
epd-film: "Ein vorgetäuschtes Heiratsversprechen, Doppelspiel, Missverständnisse, eine Verfolgungsjagd, eine doppelte Verhaftung und irgendwann selbstverständlich ein verdientes Happy-End. Es ist fast wie bei Shakespeare. Und es ist eine alte Weisheit, dass es beim Kino wie beim Theater auf das Was einer Story viel weniger ankommt als auf das Wie. "Jalla! Jalla" ist hierfür ein gutes Beispiel. Nichts ist neu an dieser Geschichte. Trotzdem ist auch nichts an diesem Film abgeschmackt. Im Gegenteil, er kommt so frisch und ungestüm dahergestolpert, als wäre das alles noch nie erzählt worden. Und komisch ist es auch noch. Josef Fares ist ein erst 24-jähriger Stockholmer Filmstudent. Auf seine nächste Arbeit können wir uns schon freuen."
Cinema: Lukas Moodysson zählt zu den Hoffnungsträgern (des schwedischen Films) und verhilft dem 24-jährigen Josef Fares zu einem gelungenen Debüt.
Bemerkungen
Klang: Dolby SR. Format: 1:1, 85. Videostart: 2002-09-24. DVD: 2002-09-24.
Produktion
Anna Anthony