Jack Nicholson

Aus Film-Lexikon.de

US-amerikanischer Filmschauspieler; * 22. April 1937 in Neptune, New Jersey

1957 übernahm Nicholson einen Job als Office-Boy bei der MGM-Filmgesellschaft, wo ihn ein Produzent ermutigte, sich dem jungen Ensemble des "Players Ring Theatre" in Los Angeles anzuschließen. Bis 1968 wirkte er in rund 20 Filmen mit, blieb jedoch relativ unbekannt. Die Nebenrolle des trinkenden Rechtsanwalts George Hanson in "Easy Rider" (1969) brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein. Als er 1974 die anspruchsvolle Rolle des Detektivs J.J. Gittes in Roman Polanskis "Chinatown" übernahm, hatte er sich längst als hervorragender Charakterdarsteller profiliert, dessen besondere Stärke die Darstellung bedrohlicher, psychisch problematischer Typen ist.

Einen Höhepunkt seiner Karriere bildete 1975 der von Milos Forman gedrehte Film "Einer flog über das Kuckucksnest". Jack Nicholson gestaltete diese Rolle mit einer mitreißenden komödiantischen Spielfreude und wurde im März 1976 als bester Schauspieler mit einem der insgesamt fünf Oscars, die dem Film zugesprochen wurden, ausgezeichnet. Zwei weitere Oscars erhielt er als bester Nebendarsteller in "Zeit der Zärtlichkeit" (1983) und als bester Hauptdarsteller in "Besser geht's nicht" (1997).

Filmografie - Darsteller


Filmografie - Regisseur


Auszeichnungen

N/W Jahr Kategorie Film
Bild:oscar.jpg 1997 Bester Hauptdarsteller Besser geht's nicht
Bild:oscar.jpg 1983 Bester Nebendarsteller Zeit der Zärtlichkeit
Bild:oscar.jpg 1975 Bester Hauptdarsteller Einer flog über das Kuckucksnest
nom 2002 Bester Hauptdarsteller About Schmidt
nom 1992 Bester Nebendarsteller Eine Frage der Ehre
nom 1987 Bester Hauptdarsteller Wolfsmilch
nom 1985 Bester Hauptdarsteller Die Ehre der Prizzis
nom 1981 Bester Nebendarsteller Reds
nom 1974 Bester Hauptdarsteller Chinatown
nom 1973 Bester Hauptdarsteller Das letzte Kommando
nom 1970 Bester Hauptdarsteller --
nom 1969 Bester Nebendarsteller Easy Rider

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