Immortal – New York 2095: Die Rückkehr der Götter

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Original Immortel (ad vitam)
Jahr/Land 2004 / Frankreich
Genre Science Fiction
Kinostart 26. Mai 2005
Regie Enki Bilal
Drehbuch Enki Bilal, Serge Lehman
Kamera Pascal Gennesseaux
Schnitt Véronique Parnet
Musik Goran Vejvoda
Länge 103 Minuten
Darsteller
Linda Hardy Jill Bioskop
Thomas Kretschmann Nikopol
Charlotte Rampling Elma Turner
Frédéric Pierrot John
Thomas M. Pollard Horus
Yann Collette Froebe
Derrick Brenner Jonas
Olivier Achard Checker
Corinne Jaber Lily Liang
Joe Sheridan Senator Kyle Allgood jr.
Jaquelan Toman Patientin Elma
Jean-Louis Trintignant Jack Turner

Kritiken

Dirk Jasper: Immortal ist ein wunderbares, visuell überwältigendes Science-Fiction-Märchen, dessen futuristische Entwürfe sich mit Klassikern wie "Metropolis", Der Blade Runner oder Das fünfte Element messen lassen. Enki Bilal setzt darin die düstere, utopische Stimmung und den feinen Humor der ersten beiden Bände seines Comic-Zyklus' "Alexander Nikopol" - "La foire aux immortels" (dt. "Die Geschäfte der Unsterblichen") und "La femme piège" (dt. "Die Frau der Zukunft") - um. Mit einer Mischung aus Poesie, Humor und Spannung gelingt Immortal ein perfektes Zusammenspiel zwischen virtuellen 3D–Figuren und leibhaftigen Schauspielern. In Linda Hardy und Thomas Kretschmann hat der Regisseur die idealen Darsteller für die Helden seiner Geschichte gefunden. Linda Hardy ist eine zerbrechliche und geheimnisvolle Jill. Thomas Kretschmann spielt mit Sinnlichkeit und spielerischer Subtilität einen verführerischen und romantischen Nikopol. Damit gelingt es Immortal, ein faszinierendes Universum in einer Bildsprache zu erzeugen, die durch Realismus überrascht, gleichzeitig aber auch einen allgegenwärtigen Hauch des Phantastischen atmet und Platz für Irrationalität lässt

Kölner Stadt-Anzeiger: Ein weiterer grandioser Höhepunkt kommt aus dem französischen Animationskino: Immortal von Comic-Künstler Enki Bilal ist ein postapokalyptisches Science-Fiction-Szenario. Eine im Besten Sinne durchgeknallte Story mit atemberaubenden Bildern, die in den Schatten stellen, was das achtbare Mainstream-Kino ("I Robot") zu bieten hat.

film-dienst 11/2005: Düsterer, weitgehend digital realisierter Science-Fiction-Film nach einer Comic-Vorlage, der sich visuell an Klassikern des Genres orientiert und ohne Rücksicht auf narrative Ökonomie einem fröhlichen Eklektizismus aus religiöser Mythologie, biotechnologischer Apokalyptik, New-Age-Romantik und Elementen des Film noir frönt.

Produktion

Charles Gassot

  



 

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