Hostel
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Die Zukunft des Horrors heißt Eli Roth. Nach seinem gefeierten Debüt Cabin Fever hat der junge Autor und Regisseur erneut eine grimmige, knallharte und zutiefst verstörende Geschichte geschaffen: Hostel. In seinem zweiten Spielfilm dringt Eli Roth nun in menschliche Abgründe vor, von denen bisher kein Mensch zuvor ahnte. Dabei spielt er virtuos mit der trügerischen Backpacker-Romantik und lässt Hostel in einen beinharten Terrorfilm münden. Quentin Tarantino (Kill Bill) präsentiert das morbide Meisterwerk, mit dem Eli Roth einen konsequent rohen und brutalen Genre-Meilenstein geschaffen hat, der alle Grenzen überschreitet und selbst die härtesten Horrorfans schockieren wird.
film-dienst 9/2006: Der Film scheint sich zunächst kritisch mit der hedonistischen Attitüde seiner Protagonisten auseinander zu setzen, verkehrt diesen Ansatz aber ins Gegenteil, indem er einen der Jugendlichen unvermittelt zur Heldenfigur aufbaut. Bedrängender Horrorfilm, der in der Folge allerdings zum banalen Action-Kino verflacht, das mit expliziten Gewaltszenen Aufmerksamkeit erheischen will.
Produktion
Chris Briggs, Mike Fleiss, Eli Roth, Quentin Tarantino