Heidi M.
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: In "Heidi M." entwirft Regisseur Michael Klier in fein verzahnten Kapiteln ein außergewöhnliches Frauenportrait, in denen sich Momente aus Melodram, Sozialstudie und Roadmovie rezvoll mischen. Wie schon in seinen Filmen "Überall ist es besser, wo wir nicht sind" und "Ostkreuz" begleitet Michael Klier in "Heidi M." seine Charaktere mit einem zugleich liebevollen und beharrlichen Blick, ohne sentimentale Klischees zu bemühen. Seine nur scheinbar kleinen Geschichten schlagen in Deutschland nur selten vernommenen Ton an, vereinen Traditionen des französischen Kinos mit der sozialen Genauigkeit eines Fassbinder. Ein Film für Erwachsene.
film-dienst 2001-07: Ein eindringlicher Film über Einsamkeit und eine zweite Lebenschance, über das Streben nach Glück und die Hindernisse, die sich die Menschen oft selbst in den Weg legen. In unaufdringlichen Bildern erzählt, erzeugt er große emotionale Nähe zu den Figuren, verfängt sich aber manchmal in standardisierten Szenenaufbauten. Besonders von der Hauptdarstellerin hervorragend gespielt.
Cinema 2001-04: In diesem leisen Frauenportrait hadert die patente Endvierzigerin Heidi, Inhaberin eines Spätkaufladens in Berlin-Mitte, mit dem Leben und mit der Liebe. Eine Paraderolle für den einstigen Defa-Star Katrin Saß.
Produktion
Manuela Stehr, Stefan Arndt