Harold und Maude
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Diese Komödie könnte schwärzer nicht sein, und doch ist sie eine Liebesgeschichte. Regisseur Hal Ashby hat die Mischung aus schwarzem Humor und Romanze sehr gut getroffen und aus der Romanvorlage von Colin Higgins einen Filmklassiker gedreht. Der Soundtrack, von Cat Stevens komponiert, ist ein maßgeblicher Beitrag zu der unverwechselbaren Atmosphäre dieses Meisterwerks.
VideoWoche: Harold ist depressiv und kauzig. Die Aufmerksamkeit seiner begüterten Familie versucht er durch spektakuläre Selbstmordinszenierungen zu erringen. Er lernt die 79jährige Maude kennen, deren Exzentrik ihn fasziniert. Er verliebt sich in sie und will sie heiraten. Die anarchische Kultkomödie ist immer noch ein Programmkino-Renner. Ein makabres Vergnügen zur Musik von Cat Stevens.
Lexikon des internationalen Films: Eine sanft-anarchistische Komödie, die die verträumte Lebenslust der amerikanischen "Blumenkinder" der späten 60er Jahre beschwört und vom Charme ihrer Hauptdarsteller profitiert.
Bemerkungen
TV-Start: 2. Januar 1976 (ARD). DVD: 2002-05-16
Produktion
Mildred Lewis, Colin Higgins für Paramount