Hanna Amon
Aus Film-Lexikon.de
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Bemerkungen
"Hanna Amon" ist der zweite Nachkriegsfilm des umstrittenen Regisseurs Veit Harlan. Während des nationalsozialistischen Regimes hoch angesehen, hatte sich Harlan ("Jud Süß", "Kolberg") nach 1945 vor einem Gericht verantworten müssen und war einige Jahre mit Berufsverbot belegt worden. Mit "Hanna Amon" nahm er sich einer weiteren Vorlage des Schriftstellers Rudolf Binding an. Wieder spielte Kristina Söderbaum, Harlans dritte Ehefrau, die Hauptrolle. Den zentralen Themen des Films, reiner Geschwisterliebe und weiblicher Aufopferungsbereitschaft, wußte sie einen angemessenen Ausdruck zu verleihen.