Gran Torino
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
critic.de: Clint Eastwood gibt den grummelnden, grantelnden Oldie mit Verve. Er flucht dabei, als gelte es, alles nachzuholen, was die Political Correctness in den vergangenen Jahren aus dem amerikanischen Mainstreamkino vertrieben hat. Dabei ist Gran Torino genau das: ein Unterhaltungsfilm, wie er gradliniger, massenkompatibler und familienfreundlicher nicht sein könnte. Insofern steht er den Space Cowboys (2000) wesentlich näher als dem kürzlich angelaufenen Der fremde Sohn (Changeling, 2008)
cinefacts.de: Ein großes Stück Kino hat Clint Eastwood als Regisseur und Darsteller mit „Gran Torino“ geschaffen. Schon lange und zu Recht als Meister hinter der Kamera gefeiert, inszeniert er sich selbst davor in einer Rolle, mit der in Sachen Güte und Selbstdemontage noch Jack Nicholson in „About Schmidt“ (und, ein Stückweit, in „Besser geht’s nicht“) oder Paul Newman in „Nobody's Fool“ rechts überholt.
filmering.at: Eastwoods Film ist ein rauchiges Jazz-Stück, eine kräftige Ballade, und ganz einfach ein stimmiges Stück eloquentes Filmhandwerk. Man kann nicht abstreiten, dass man hier vielleicht etwas zu aufdringlich mit der Moralkeule wedelt, ... doch insgesamt ist Gran Torino das was man von Eastwood erwartet: Ein stilsicheres Drama, jongliert von sicheren Regiehänden, gespielt mit großer Intensität und vorgetragen wie ein sanftes Flüstern. Ein klassischer Eastwood eben.
Produktion
Clint Eastwood, Bill Gerber, Jenette Kahn, Robert Lorenz, Tim Moore, Adam Richman
Kommentare
Der beste Film seit langem, wirklich sehenswert!!