Gierig
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: "Gierig" von Oskar Roehler ist eine tragische Liebesgeschichte über drei Menschen, die ein bisschen zu viel vom Leben wollen und dabei fast alles verlieren. Und es ist ein Film über drei Menschen, die sich verstrickt haben in ihren Ängsten, Sehnsüchten und Obsessionen.
TV Today 2000-03: Das wilde Leben, das Regisseur Oskar Roehler ("Silvester Countdown") ausspinnt, besteht tatsächlich aus einer ermüdenden Reihe von Nachtleben- und Beziehungsklischees. Richy Müller und Jasmin Tabatabai werfen sich unablässig abgegriffene Texte an den Kopf. Gregor Törzs ist nur muskelbepackte Staffage und damit am ehesten erträglich. Pathetischer Quatsch. Einer dieser Filme, bei denen einem das bloße Zuschauen peinlich ist.
film-dienst 2000-03: Gewollt raue Etüde über Langeweile und (Lebens-) Überdruss nach dem Ende aller Tabus, deren maniristische Inszenierung zu konstruiert erscheint, als dass man hinter dem Figuren mehr als eine Kino-Wirklichkeit vermuten könnte.
Produktion
Sytze van der Laan für Filmpool / Studio Babelsberg Independents