Ghost Dog - The Way Of The Samurai
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Christiane Peitz (Die Zeit, 1999-05-27): Jim Jarmusch lieferte im schönsten Wettbewerbsfilm einen Vorgeschmack der transatlantischen Koalition. In "Ghost Dog" bewegt sich Forest Whitaker als melancholischer Killer durch einen grotesken Mafiakrieg. Wie im Comic pflastern Leichen seinen Weg, Brieftauben, Samurai-Weisheiten und HipHop-Klänge begleiten ihn dabei. Jarmusch bevorzugt die verrätselte Zeichensprache, das Ritual und das Wunderliche. Aber seine poetische Meditation kommt ganz unorthodox mit einem Augenzwinkern daher.
TV Today 2000-01: Ein Mörder, ein Eisverkäufer, einige Mafiosi - das sind die Figuren in Jim Jarmuschs Thriller über einen Killer (Forest Whitaker), der selbst auf die Abschussliste gerät. Absurder Witz verleiht dem banalen Stoff zeitweilig Charme, doch ein Meisterwerk ist der Film bei weitem nicht.
Cinema 2000-01: Die kurzfristig auf den 2000-01-06 vorgezogene Story (ein Killer wird gejagt) ist so dünn, wie Titeldarsteller Forest Whitaker dick ist. Was Jim Jarmusch aber daraus macht, ist Blues in Bildern.
Bemerkungen
Videostart: 2000-07-11. DVD: 2000-07-11. Kaufkassette: 2000-10-10.
Produktion
Richard Guay, Jim Jarmusch für Plywood Produktion