Geoffrey Rush

Aus Film-Lexikon.de

australischer Schauspieler; * 06. Juli 1951 in Toowoomba, Queensland

Rush sammelte erste Schauspielerfahrung mit der Queensland Theatre Company in Brisbane. 1975 absolvierte er in London die Ausbildung zum Regisseur im "Director's Course" der British Theatre Association und studierte im Anschluss daran zwei Jahre an der renommierten Pantomimen-Schule Jacques Lecoq in Paris, um dann wieder nach Australien zurückzukehren. Auf der Bühne zeichnete er sich vor allem in Stücken von William Shakespeare aus.

Seine erste Filmrolle hatte der Australier 1981 in "Hoodwink". Der Durchbruch auf der Leinwand gelang ihm 1996 mit der Darstellung des Pianisten David Helfgott in "Shine - Der Weg ans Licht". Für seine exzellente Leistung erhielt Rush einen Oscar, einen Golden Globe und den BAFTA-Award. Diese Ehrungen brachten Rush weitere interessante Charakterrollen ein, so zum Beispiel in "Les Misérables" (nach Victor Hugo) und in "Shakespeare in Love", beide 1998. Für die Rolle des Philip Henslowe in "Shakespeare in Love" wurde Rush erneut für den Oscar nominiert. Diesen Erfolg konnte er mit der Rolle des Marquis de Sade in "Quills - Macht der Besessenheit" im Jahr 2000 wiederholen.

Anschließend bewies Rush jedoch, dass er auch für Blockbuster taugt und stellte in Jerry Bruckheimers Piratenfilm "Fluch der Karibik" ("Pirates of the Caribbean", 2003) und dessen Nachfolgeproduktionen als finsterer verfluchter Piratenkapitän sein Talent unter Beweis. 2007 kehrte der Schauspieler in sein angestammtes Genre zurück und verkörperte im Historiendrama "Elizabeth - Das goldene Königreich" ("Elizabeth: The Golden Age") die Figur des Beraters Sir Francis Walsingham.

Filmografie - Darsteller


Auszeichnungen

N/W Jahr Kategorie Film
Bild:oscar.jpg 1996 Bester Hauptdarsteller Shine - Der Weg ins Licht
nom 2010 Bester Nebendarsteller The King's Speech
nom 2000 Bester Hauptdarsteller Quills - Macht der Besessenheit
nom 1998 Bester Nebendarsteller Shakespeare in Love

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