Gangster No. 1
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Nach seinem Kinodebüt "The Acid House", basierend auf Erzählungen von Irvine Welsh, präsentiert Kultregisseur Paul McGuigan mit seinem zweiten abendfüllenden Spielfilm einen packenden Gangsterfilm, der im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. "Gangster No. 1" ist ein blutüberströmtes Epos über das Londoner Gangland der Swinging Sixties. Die Chronik eines gewalttätigen Lebens und eine blutgetränkte Studie darüber, wie Verehrung in Gier und Betrug umschlägt - ein durchgestylter Thriller über List und Täuschung, Obsession und Gewalt.
film-dienst 2001-02: Stilistisch eindrucksvolle Verfilmung eines Theaterstücks in der Tradition amerikanischer und britischer Gangsterfilme, die sich auf die Beziehung zwischen dem Protagonisten und seinem Mentor konzentriert. Die gezeigte Gewalt ist mitunter exzessiv, dramaturgisch aber sinnvoll inszeniert. Das mangelnde Identifikationsangebot für den Zuschauer und der unentschiedenen Umgang mit der literarischen Vorlage erzeugen dennoch eine gewisse Leere.
Cinema 2001-01: Im mehr "shocking" als "swinging" London der 60er mordet sich Gangster 55 (Paul Bettany) an die Spitze des organisierten Verbrechens. Eine so ausgefeilte wie beängstigende Studie des Wahnsinns.
Bemerkungen
Klang: Dolby SRD.
Produktion
Norma Heyman, Jonathan Cavendish