Funny Girl
Aus Film-Lexikon.de
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Dirk Jasper: Einige der schönsten und populärsten amerikanischen Musicals - von "42nd Street" über "Singin' In the Rain" bis hin zu "A Chorus Line" - spielen in dem Milieu, das das Genre überhaupt erst hervorgebracht hat: im Showbusiness. So auch der Broadway-Hit "Funny Lady", dessen Leinwandversion unter der Regie von Hollywood-Altmeister William Wyler ("Stürmische Höhen", "Die besten Jahre unseres Lebens", "Ein Herz und eine Krone", "Ben Hur") gleich nach seinem Erscheinen unter die Klassiker gereiht wurde. Die charismatischen Bestandteile des Bühnen-Musicalhits, die zündenden Songs des Stars sowie die gelungene Besetzung machen "Funny Girl" zu einem der wichtigsten Musicals.
Lexikon des internationalen Films: Amerikanische Musical-Verfilmung, gepflegt-anspruchslose, trotz ironisierender Elemente eher sentimentale Unterhaltung.
Bemerkungen
Der Film erzählt die tatsächliche Geschichte von Fanny Brice, die zwischen 1910 und 1936 als Star der berühmten "Ziegfeld Follies" Furore gemacht hatte und zu den populärsten Legenden des amerikanischen Showbiz gehört ("Funny Lady"-Produzent Ray Stark ist übrigens der Schwiegersohn der echten Fanny). Die Rolle des "Funny Girl" markierte schließlich den Beginn einer anderen, kaum weniger märchenhaften Karriere: Barbra Streisand war zwar schon als Platten- und Bühnenstar etabliert - sie hatte die Fanny auch am Broadway gespielt -, aber hier gab sie ihr Filmdebüt und gewann gleich zwei Darstellerpreise, den "Oscar" und den "Golden Globe".
Inzwischen hat sie diese Laufbahn erfolgreich ausgebaut: Sie spielt, produziert, inszeniert und betrachtet sich heute in erster Linie als Filmemacherin. Als Fannys tragischer Ehemann Nick Arnstein liefert Omar Sharif ("Lawrence von Arabien", "Doktor Schiwago") eine glaubwürdige dramatische Leistung. Sieben Jahre nach Wylers Film drehte Herbert Ross eine Fortsetzung unter dem Titel "Funny Lady", wiederum mit Streisand in der Hauptrolle. DVD: 2001-11-06.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| | 1968 | Beste Hauptdarstellerin | Barbra Streisand |
| nom | 1968 | Bester Ton | Columbia Studio Sound Department |
| nom | 1968 | Bester Film | |
| nom | 1968 | Beste Nebendarstellerin | Kay Medford |
| nom | 1968 | Bester Song | Jule Styne (Music), Bob Merrill (Lyrics) |
| nom | 1968 | Beste Filmmusik | Walter Scharf |
| nom | 1968 | Bester Schnitt | Robert Swink, Maury Winetrobe, William Sands |
| nom | 1968 | Beste Kamera | Harry Stradling |
Produktion
Ray Stark für Rastar Prod.