Flammendes Inferno
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Hochspannung und Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Sekunde garantiert dieser Klassiker des Katastrophenfilms, der auf gleich zwei Romanvorlagen beruht.
Münchner Merkur: Hochhausbewohnern, Fahrstuhlbenutzern dürfte es mulmig werden in der Magengrube.
film-dienst: Perfekt ausgemaltes Katastrophen- und Rettungsspektakel.
Bemerkungen
Nach dem phänomenalen Erfolg des Katastrophenfilms "Die Höllenfahrt der Poseidon" 1972 hatte Warner Bros. die Rechte an Sterns Buch für 390.000 Dollar gekauft. Nur acht Wochen später sicherte sich Regisseur Irwin Allen für die 20th Century Fox für 400.000 Dollar die Rechte an "The Glass Inferno". Würde man heute zwei beinahe identische Filme ins Rennen schicken (man denke nur an Christopher-Columbus-, Robin-Hood- und die beiden aktuellen Vulkan-Filme "Dante´s Peak" und "Volcano"!), beschlossen die damaligen Studiobosse, lieber ihre Ressourcen zu vereinen und sich die Produktionskosten zu teilen. Während die Fox als Distributor für den amerikanischen Markt fungierte, erhielt Warner die Weltrechte an einem der erfolgreichsten Filme des Jahres. Um Flammenmeer, Wassermassen und die dramatischen Rettungsaktionen in kaum zu überbietender Perfektion in Szene zu setzen, wurde in 57 verschiedenen Studios das fiktive Hochhaus in all seinen Einzelteilen errichtet - und zerstört. Auf Betreiben von Steve McQueen ("Der Blob", "Bullitt") schrieb Drehbuchautor Stirling Siliphant für ihn und seinen Filmpartner Paul Newman den exakt gleichen Umfang an Dialog. Zudem erhielten beide eine gleich hohe Gage (1 Million Dollar plus 7,5% vom Box Office-Ergebnis) und auf Postern, Lobby Cards und in den Film-Credits ein sogenanntes "diagonal billing": Um Eifersüchteleien zu vermeiden, sind ihre Namen so geschrieben, daß jeweils einer das "top billing" (die erste Nennung) erhält, je nachdem, ob man die Credits von links nach rechts oder von unten nach oben liest.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| | 1974 | Beste Kamera | Fred J. Koenekamp, Joseph Biroc |
| | 1974 | Bester Song | Al Kasha, Joel Hirschhorn |
| | 1974 | Bester Schnitt | Harold F. Kress, Carl Kress |
| nom | 1974 | Bester Ton | Theodore Soderberg, Herman Lewis |
| nom | 1974 | Bester Nebendarsteller | Fred Astaire |
| nom | 1974 | Beste Filmmusik | John Williams |
| nom | 1974 | Bester Film | |
| nom | 1974 | Bestes Szenenbild | William Creber, Ward Preston, Raphael Bretton |