Fern vom Krieg
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Arte: Eine einfühlsame, zuweilen von liebevoller Ironie geprägte Chronik einer kleinen englischen Dorfgemeinschaft während der Kriegsjahre 1914 bis 1918. Ohne jemals den Krieg selbst zu zeigen, macht dieser Film die Schrecken des Krieges und seine zerstörerischen Auswirkungen auf Körper und Seele der Menschen erfahrbar. Die Kameras verlassen niemals das pittoreske Dorf, seine Einwohner und seine ländliche Umgebung - und doch ist der Krieg allgegenwärtig. Das Leben von einfachen Leute geht seinen einfachen, beschaulichen Gang inmitten der sonnigen Felder Nordostenglands. Den Alltag bestimmen die Ernte, Haushaltssorgen, Ehestreitereien, das Bier im Pub und, allem voran, die Begeisterung der Männer für den Sport, das Kricketspiel mit seinem Duell zwischen schlagendem "Batsman" vor dem "Wicket" und werfendem "Bowler". Vor diesen fast elegischen Sportsequenzen und die vom natürlichen, nie melodramatischen Spiel der Schauspieler getragenen Aufnahmen schiebt sich der Krieg, in den historischen schwarz-weissen Bildern der Vorführungen eines ambulanten Kinos.
Bemerkungen
TV-Film.
Produktion
Yorkshire TV