Fateless - Roman eines Schicksallosen
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 2. Juni 2005): Leider schwelgt die Filmmusik von Ennio Morricone (Spiel mir das Lied vom Tod) allzu of in dick aufgetragenen Pathos-Tönen. dass der Antisemitismus gerade auch in Ungarn nach Kriegsende noch immer sein Unwesen treibt, verdeutlicht die eindrucksvolle Schlussszene: Da konfrontiert ein älterer Landsmann den glücklich heimgekehrten Jungen in Budapest mit der Frage, ob es denn in Auschwitz wirklich Verbrennungsöfen gegeben habe.
film-dienst 11/2005: Beflissene, aber biedere Bebilderung einer jüdischen Passionsgeschichte, die sich mit bloßer Staffage begnügt und keine Bilder findet, die das Grauen begreiflich machen könnten. Ein gerade wegen des Themas enttäuschender Film, der ästhetische Zeichen der Pietät setzt und Interesse an der Vorlage weckt.
Produktion
Andras Hamori, Péter Barbalics