Fame
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Sascha Westphal, filmstarts.de: Alan Parker ließ sich seinerzeit noch von Robert Altman leiten und hat mit seinem Porträt der New Yorker High School of Performing Arts so etwas wie das „Nashville“ des Teenager-Kinos geschaffen. Bei Kevin Tancharoen scheint dagegen die Filmgeschichte mit so nichtigen Werken wie Step Up und High School Musical 3 zu beginnen und auch gleich wieder zu enden. Er, der zuvor ein paar Musikvideos und einige Folgen von Casting-Shows gedreht hat, verwandelt „Fame“ in einen ideen- und seelenlosen Mix eben dieser beiden Genres. Das haben weder die traditionsreiche Schule noch Alan Parker verdient.
kino.de: Angesichts der Figurenvielzahl ist es (...) nicht verwunderlich, dass die Charakterzeichnung weitgehend eindimensional bleibt und kaum über Typenbeschreibungen hinausgeht. Das bezieht sich auch auf den Lehrkörper mit Kelsey Grammer und Bebe Neuwirth, wobei Charles S. Dutton als mitfühlender Schauspiellehrer noch den bleibendsten Eindruck hinterlässt. Während der vier Jahre an der Schule durchleben die Schüler Erfolge und Enttäuschungen, diverses emotionales Auf und Ab, lernen ihre individuellen Talente zu entfalten und ihren Weg im Leben zu finden. Das Hauptgewicht des Films liegt letztlich auf den Performances, bei denen vor allem eine kollektive Spontansession der ganzen Schule in der Cafeteria und die aufwändige Abschlussfeier Applaus verdienen.
Produktion
Mark Canton für United Artists