Es war einmal in Amerika
Aus Film-Lexikon.de
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Bemerkungen
"Es war einmal in Amerika" ist der Abschluß der Amerika-Trilogie des italienischen Starregisseurs Sergio Leone nach "Spiel mir das Lied vom Tod" (1968) und "Todesmelodie" (1971). Das Epos basiert auf einem realistischen Hintergrund. Die Vorlage für das Script der insgesamt sieben Drehbuchautoren lieferte der autobiografische Roman "The Hood" des jüdischen Gangsters David Aaronson (Pseudonym Harry Grey). Sergio Leone besuchte ihn im Gefängnis: "Mich rührte die Geschichte. Er war selbst ein Typ wie Noodles. Es ist die Story eines kleinen Gangsters, der weiß, daß sein Leben zu unbedeutend ist, um in die Geschichte einzugehen. Er schreibt sie sich deshalb selber." 13 Jahre dauerte die Fertigstellung von "Es war einmal in Amerika". 110 Sprechrollen mußten besetzt werden. 3000 Darsteller kamen zum Vorsprechen, von 500 wurden Videoaufzeichnungen angefertigt. Acht Monate dauerten die Dreharbeiten. Das Budget erreichte schließlich die Summe von 32 Millionen Dollar. Robert De Niro stand schon als Hauptdarsteller fest, als er noch relativ unbekannt war. Leone sagte über ihn: "Er identifiziert sich total mit seiner Rolle und lebt sie zu 1000 Prozent. Als er den Alten spielte, war er ein alter Mann, der abends mit dem Auto nach Hause fuhr."