Ein Zug für zwei Halunken
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Ein packendes Action-Abenteuer, ein Spiel um Leben und Tod. Robert Aldrichs Reißer "Ein Zug für zwei Halunken" ist ein dramatisches Duell zwischen einem Tramper-König und einem verbissenen Zugführer, der zur Zeit der großen Wirtschaftskrise Anfang der dreißiger Jahre gegen jeden Schwarzfahrer unerbittlich vorgeht.
Bemerkungen
1972 inszenierte Action-Spezialist Robert Aldrich seine fesselnde Schienen-Ballade vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise. Bereits in seinem Kultwestern "Vera Cruz" (1954) hatte er sich als einer der besten Handwerker Hollywoods ausgewiesen, für den eine sorgfältige Figurenzeichnung genauso wichtig war wie die richtige Mischung aus Spannung und Humor. Für "Ein Zug für zwei Halunken" hatte Aldrich zwei hochkarätige Schauspieler an seiner Seite, die bereits auf Oscar-Ehren zurückschauen konnten. Lee Marvin hatte sich die begehrte Statue als heruntergekommener Revolverheld in "Cat Ballou" (1964) erspielt, Ernest Borgnine wurde für die Rolle in "Marty" (1955) ausgezeichnet.