Ein Leben lang kurze Hosen tragen

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Original -
Jahr/Land 2002 / Deutschland
Genre Drama
Film-Verleih Salzgeber & Co. Medien GmbH
Kinostart 19. August 2004
Regie Kai S. Pieck
Drehbuch Kai S. Pieck
Vorlage Buch „Jürgen Bartsch: Opfer und Täter – Das Selbstbildnis eines Kindermörders in Briefen“ von Paul Moor
Kamera Egon Werdin
Schnitt Ingo Ehrlich
Musik Kurt Dahlke
Länge 83 Minuten
Darsteller
Tobias Schenke Jürgen Bartsch, älter
Sebastian Urzendowsky Jürgen Bartsch, jung
Ulrike Bliefert Gertrud Bartsch
Walter Gontermann Gerhard Bartsch
Jürgen Christoph Kamcke Pater Seidlitz
Sebastian Rüger Junger Diakon
Stephan Szasz Junger Priester
Roland Riebeling Kaplan Herles

Kritiken

film-dienst 17/2004: Sachlich-kühl inszeniert, mit vielen verfremdeten Elementen, öffnet der Film Freiräume, um über die Krankheit eines Individuums und die damit verbundene Täter-Opfer-Dialektik wie auch Schwierigkeiten einer Gesellschaft nachzudenken, mit dieser Dialektik umzugehen.

Frankfurter Rundschau: Ein grausiger und zugleich rätselhafter Monolog.

FAZ: Eine Glanzleistung.

Bemerkungen

Im Juni 1966 berichteten alle deutschen Zeitungen auf Seite Eins über die Verhaftung eines 19-jährigen Metzgergesellen namens Jürgen Bartsch, der zwischen 1962 und 1966 auf unvorstellbar grausame Weise vier Schuljungen missbraucht und zu Tode gequält hatte.

Produktion

Bettina Scheuren

  



 

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