Ein Leben für ein Leben - Adam Resurrected
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
cinefacts.de: Paul Schrader inszeniert einen Film über das Lachen: das böse Lachen der Täter und das gequälte der Opfer, über Auslachen und Galgenhumor – ein Film, der gleichwohl nicht komisch ist. Ein Film, der sich von hinten an den Holocaust anschleicht, indem er die Traumata der Überlebenden beschreibt – die sich in bizarren psychischen Zuständen ausdrücken. Der Mensch, der entmenscht wurde, der im wahrsten Sinne ein Hundeleben führte – wie kann er je wieder an die Menschlichkeit, die Humanität glauben?
newsflex.de: Es gibt Filme, die sofort die Aufmerksamkeit des Zuschauers an sich reißen. Dazu gehört die Tragikomödie "Ein Leben für ein Leben", die eigentlich ein Drama ist. Hauptdarsteller Jeff Goldblum zieht bereits im Vorspann alle in seinen Bann, ganz wie seine Figur Adam Stein im weiteren Verlauf. Als Mann, der den Holocaust überlebte, wird Goldblum lange in Erinnerung bleiben. Ein trauriger Clown - und man spürt, wie gerne er mit dieser Rolle nach dem Oscar gegriffen hätte. Nach einer Nominierung zumindest. Vergeblich - was seine Mühen aber dennoch nicht waren.
filmkunstkinos.de: "Adam Resurrected" besticht durch eine untypische Besetzung: Viele nicht–jüdische deutsche Schauspieler wurden als Holocaust–Überlebende besetzt, darunter Joachim Król mit einer echten Glanzleistung. Grausam und komisch zugleich wirken viele Szenen des Films und der Zuschauer wird gefordert, wenn er sich auf diesen surrealen Blick auf den Holocaust und die Konsequenzen für die Überlebenden einlässt.
Produktion
Ulf Israel, Werner Wirsing, Ehud Bleiberg