Ein König in New York
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Chaplins erster in England gedrehter Film ist eine satirische Abrechnung mit den USA, dem "American way of Life" und der McCarthy-Ära. Chaplin verarbeitet also seine eigenen Erfahrungen, bleibt jedoch nicht in persönlicher Betroffenheit stecken, sondern deckt die Fehlentwicklungen der US-Gesellschaft systematisch auf und hält ihr den satirischen Zerrspiegel vor.
Lexikon des internationalen Films: Charles Chaplin rechnet mit dieser autobiografisch gestimmten Komödie schonungslos mit den USA der McCarthy-Ära ab.
TV Spielfilm 17/1997: Chaplins Satire über einen König, der nach Amerika emigriert, hat viel Autobiographisches - immerhin war es die "McCarthy-Ära". Obwohl die Kritik das Werk nicht mochte - der "New Yorker" nannte ihn Chaplins schlechtesten Film - ist es sehenswert.
Bemerkungen
Wiederaufführung: 14. August 1997 (Verleih: Die Lupe). In Europa, besonders in Deutschland, steckte das Fernsehen noch in den Kinderschuhen, die US-Fernseh- und Werbemethoden waren weitgehend unbekannt. So wurde 1957 bei seiner Uraufführung weder der Witz noch die Kritik des Films begriffen. Erst bei der Wiederaufführung 1976 kam es zu einer Neubewertung des bis dahin weit unterschätzten Werkes. Kaufkassette: 2000-07-18. DVD: 2000-07-18.
Produktion
Charles Chaplin für Attica-Archway