EXistenZ
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Mit seinem 13. Spielfilm kehrt David Cronenberg zu dem geheimnisvollen ursprünglichen Universum zurück, das der preisgekrönte Regisseur in so klassischen Genrefilmen wie "Die Fliege", "Videodrome" und "Scanners" geschaffen hat. Mit "eXistenZ" ist ein zukunftsnaher Cyber-Thriller entstanden, der den Zuschauer in virtuelle Welten führt und eine Gesellschaft beschreibt, in der Computerspiele wie Superstars verehrt werden.
Blickpunkt Film: Wo "Total Recall" oder "Strange Days" enden, fängt David Cronenberg erst an und nimmt den Zuschauer mit auf einen Trip, der gekonnt mit obsessiven Kopfgeburten wie der Maschinenwerdung des Menschen, fließenden Übergängen zwischen Leben, Traum und Medienwirklichkeit und dem Alternativuniversum von Virtual-Reality-Spielen jongliert.
Berliner Morgenpost: Mit "eXistenZ" knüpft Cronenberg nahtlos an frühere Filme wie "Videodrome" und "Nakes Lunch" an. Erneut fantasiert er einen einzigartigen Kosmos, in dem Mensch und Maschine verschmelzen und Realitätsprinzipien außer Kraft gesetzt werden (...) "eXistenZ" ist Cronenbergs bislang verspieltester Film (...) originell und verführerisch (...).
Bemerkungen
Format: 1:1,85 Breitwand. Klang: Dolby Digital. Videostart: 2000-04-25. DVD: 2000-04-25. Kaufkassette: 2000-07-25.
Produktion
Robert Lantos, Andras Hamori