Don Juan DeMarco
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Cinema: Schließlich ist "Don Juan DeMarco" ein samtweicher Film über Liebe und Leidenschaft. So etwas muß nicht unbedingt kitschig sein, darf aber. Keine Angst: Jeremy Leven greift gleichsam maßvoll und zielsicher in den Schmalztopf. Für einen Regiedebütanten dirigiert der ehemalige Psychotherapeut (!) seine Figuren erstaunlich souverän durch einen Story-Parcours, bei dem hinter jeder Kurve das Pathos lauern könnte. Ohne sein wunderbar harmonierendes Darsteller-Trio wären Levens Bemühungen allerdings nur die Hälfte wert gewesen.
Kölner Stadt-Anzeiger 12.08.95: Ein italienischer Name, eine Kindheit in Mexiko, ein kastilischer Akzent ... Daraus setzt sich das Lieben dieses Don Juan zusammen. Nichts paßt wirklich aneinander, aber alles ergibt am Ende ein paradiesisches Ganzes. Denn die Gesetze der Psychoanalyse und des Kinos haben die gleiche wunderbare Verführungskunst wie dieser Held. Und unabhängig von den verschiedenen Schauplätzen - Großstadt, orientalischer Harem, Liebesinsel - bleibt der Film ein gelassenes home movie.
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Bemerkungen
Videostart: 6. Februar 1996. "Don Juan DeMarco", das Regiedebüt von Jeremy Leven, entstand nach seinem eigenen Drehbuch. Vorher sammelte der fünffache Vater Berufserfahrungen als TV-Regisseur, Lehrer, Fakultätsmitglied der Harvard Universität und klinischer Psychologe. DVD: 1999-09-02.
Produktion
Francis Ford Coppola, Fred Fuchs, Patrick Palmer